Vanillepudding gehört zu den absoluten Klassikern aus der eigenen Kindheit – cremig, süß und ein echtes Soulfood. Doch viele Fertigprodukte enthalten Industriezucker und unnötige Zusatzstoffe. Die gute Nachricht: Pudding lässt sich ganz einfach selbst herstellen – natürlich, vollwertig und genauso lecker. In diesem Rezept zeige ich dir, wie du Vanillepudding ohne Industriezucker und stattdessen mit Vollkornmehl zubereitest. So kannst du ganz ohne schlechtes Gewissen genießen und dir einen gesunden Nachtisch zaubern, der Groß und Klein schmeckt.
Vanillepudding
Gang: Snack, NachtischKüche: DeutschSchwierigkeit: schnell, einfach3
20
Minuten7
MinutenCremiger Vanillepudding, sanft gekocht mit frisch gemahlenem Mehl statt Fertigpulver. Ein einfaches, vollwertiges Dessert für Kinder, das ohne künstliche Zusätze auskommt und schnell gelingt.
Zutaten
500ml (Roh-)Milch
50g frisch gemahlenes Mehl
1/2 Vanilleschote
2 EL Imker-Honig
1 Ei
Etwas Butter /Sahne
Zubereitung
- Verrühre etwas kalte Milch mit dem frisch gemahlenem Mehl, Ei, Honig und der ausgekratzten Vanilleschote.
- Erwärme die restliche Milch in einem Topf.
- Nun rührst du die Mehl-Mischung langsam unter die warme Milch und lässt den Pudding bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren andicken.
- Sobald der Pudding die gewünschte Konsistenz hat, nimm ihn sofort vom Herd und verteile den Pudding auf 2-3 Schalen.
- Ein kleiner Trick für extra Cremigkeit: ein Stückchen Butter oder ein Schuss Sahne kurz vor dem Abfüllen unterrühren.
Warum Vanillepudding selber machen?
Gesundheitsaspekt: Natürlich & vollwertig genießen
Selbstgemachter Vanillepudding ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine gesündere Alternative zu Fertigprodukten. Durch den Verzicht auf Industriezucker vermeidest du leere Kalorien und Blutzuckerspitzen. Stattdessen kannst du natürliche Süßungsmittel wie Datteln, Honig oder Dattelsüße verwenden, die nicht nur süßen, sondern auch wertvolle Mineralstoffe enthalten. Anstelle von klassischer Speisestärke kommt in diesem Rezept Vollkornmehl zum Einsatz: Es liefert Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauung. So wird dein Pudding nicht nur lecker, sondern auch ein echter Nährstofflieferant.
Mit Vollkornmehl, natürlichen Süßungsmitteln und ein paar Tricks für Cremigkeit wird der Klassiker zu einem vollwertigen Genuss, den du immer wieder neu variieren kannst.
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So wird dein Vanillepudding richtig cremig
Damit der Pudding schön cremig wird, ist das richtige Vorgehen entscheidend. Wichtig ist, das Vollkornmehl zunächst mit etwas kalter Milch glattzurühren, bevor es in die heiße Flüssigkeit kommt – so verhinderst du Klümpchen. Anschließend solltest du die Masse bei mittlerer Hitze langsam andicken lassen und dabei ständig rühren. Ein Schneebesen ist hier dein bester Helfer, weil er die Mischung luftig hält. Wenn der Pudding die gewünschte Konsistenz erreicht hat, nimm ihn sofort vom Herd, damit er nicht zu fest wird. Ein kleiner Trick für extra Cremigkeit: ein Stückchen Butter oder ein Schuss Sahne kurz vor dem Abfüllen unterrühren.
Haltbarkeit & Toppings für selbstgemachten Pudding
Frisch gekochter Pudding hält sich im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter etwa zwei bis drei Tage. Achte darauf, ihn abgedeckt zu lagern, damit sich keine Haut bildet oder er Fremdgerüche aufnimmt. Falls du den Pudding vorbereitest, kannst du ihn vor dem Servieren kurz umrühren oder bei Bedarf mit etwas Milch wieder cremig machen.
Besonders spannend wird der Nachtisch für die Kinder durch Toppings: Frische Beeren bringen Fruchtigkeit, gehackte Nüsse oder Kakaonibs sorgen für Crunch, und Kokosraspeln oder Zimt geben eine feine Würze. So wird aus deinem selbstgemachten Vanillepudding ein kleines Highlight, das du je nach Saison und Geschmack variieren kannst.
Fazit
Vanillepudding selber machen lohnt sich – geschmacklich, gesundheitlich und für das gute Gefühl, genau zu wissen, was in deinem Dessert steckt.





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